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Edelmetall und Ehrenpreise als Lohn
Weinmarkt – Wieder hervorragende Beteiligung an der Weinprämierung – Gelungene Preisverleihung im Marstall

Heppenheim. Zunge, Gaumen und Geruchssinn waren gefordert, als im Juni eine Jury mit zwölf Experten aus fünf Anbaugebieten Bergsträßer Weine einer Prüfung unterzogen. Die Ergebnisse des Tests mündeten am Samstag in der Preisverleihung. Fazit: Die kleine Bergstraße ist qualitätsmäßig ganz groß.

Die Bergsträßer Weinprämierung hatte schon vor Gründung des Weinmarkts 1952 einen festen Platz im Heppenheimer Terminkalender. Bereits zum Bauerntag vor 67 Jahren eingeführt, hat der Leistungsvergleich vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz seitdem an Bedeutung eher zugenommen. Mehr denn je gilt die Regel, wonach sich im hart umkämpften Markt nur behaupten kann, wer auf Qualität setzt.

Insofern kann die regionale Prämierung auch als eine Art "freiwilliger Selbstkontrolle" verstanden werden. Man will wissen, wo man steht. Wer sich im Streben nach besseren Erzeugnissen selbstzufrieden eine Ruhepause gönnt, hat eigentlich schon verloren. Stillstand ist gerade im Weinbau gleichbedeutend mit Rückschritt. Dass dies die Winzer hierzulande verinnerlicht haben, belegt die erneut hervorragende Teilnahme:

19 Betriebe hatten gemeldet und die Jurymitglieder mit 278 Wein- und Sektproben vor die sprichwörtliche Qual der Wahl gestellt.

Otto Guthier freute sich als Vorsitzender des ausrichtenden Weinbauverbandes Hessische Bergstraße über die gute Beteiligung und noch mehr über die Bewertungen. So erreichten nach seinen Angaben 112 Proben (gut 40 Prozent) mindestens 4,5 von fünf Punkten und konnten mit einer Goldplakette ausgezeichnet werden. Für immerhin 115 Erzeugnisse (41,4 Prozent) wurde Silber, für weitere 37 (13,3 Prozent) Bronze vergeben. Dass lediglich 14 Produkte (fünf Prozent) die Mindestanforderung von 3,5 Punkten nicht erreichten und somit aus der Wertung fielen, spricht für die Breite des an der Bergstraße herrschenden Qualitätsbewusstseins.

Gesamtleistung gewürdigt

Gewürdigt wurde bei der Prämierung auch die Gesamtleistung. Der besonders begehrte Ehrenpreis des Weinbauverbandes wurde dabei dem Groß-Umstädter Betrieb Vinum Autmundis zugesprochen. Über den Ehrenpreis des Kreises Bergstraße durfte sich die Winzer eG und über jenen der Stadt Heppenheim das Weingut Freiberger OHG freuen.

Weitere Ehrenpreise vergaben die Städte Bensheim (Weingut Rothweiler), Zwingenberg (Weingut Simon-Bürkle) und Groß-Umstadt (Weingut Lohmühle).

Neben den Preisträgern verdient natürlich auch die Leistung der anderen Betriebe Anerkennung. Auf dem Treppchen landete bei seiner ersten Teilnahme überhaupt der Heppenheimer Weinbaubetrieb von Christina Koob. Die Ex-Weinkönigin heimste bei nur vier eingereichten Proben je zweimal Gold und Silber ein - eine fantastische Quote. Im Medaillenspiegel vertreten sind außerdem die Weingüter Rosenhof (Ladenburg), Jäger und Mohr (beide Bensheim), Faber (Zwingenberg), Brücke-Ohl und Schäfer (beide Groß-Umstadt), Dingeldey (Gronau) und Tobias Georg Seitz (Auerbach).

Mit Edelmetall dekorierte die Jury außerdem die Winzergenossenschaft Schriesheim, die Domäne Bergstraße der hessischen Staatsweingüter sowie die Weinmanufaktur Montana (Auerbach).

Dass Qualität nicht vom Himmel fällt, machte in ihrem Grußwort Weinkönigin Caroline I. deutlich. Die in den Weinbergen geleistete Fleißarbeit habe ihre verdiente Anerkennung gefunden.

Respekt vor den Winzern zollten auch mehrere Politiker, an ihrer Spitze Kreisbeigeordneter Philipp-Otto Vock sowie namens der gastgebenden Stadt Bürgermeister Rainer Burelbach (beide CDU).

Ein gern gesehener Gast bei der Preisverleihung in Heppenheim war mit Heinrich Hillenbrand, dem ehemaligen Liter der Staatsdomäne - ein Mann, der sich um den Bergsträßer Weinbau bleibende Verdienste erworben hat. fk

Quelle: © Bergsträßer Anzeiger, Montag, 29.06.2015

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